Erasmus+

Auslandsemester in Bukarest, Utrecht, Bologna oder Malmö? Erasmus ist vor allem als Austauschprogramm für Studierende bekannt. Doch unter dem Namen Erasmus+ bietet das Programms seit 2014 die Möglichkeit, vielfältige Formen des Austauschs jenseits der Universität zu fördern. Etwa für junge Auszubildende oder Sportler*innen. Für die nächste Förderperiode ab 2021 haben wir uns noch ehrgeizigere Ziele gesetzt – doch dafür brauchen wir die entsprechende finanzielle Ausstattung.

Mehr Geld für Austausch!

Aktuell befindet sich das Europäische Parlament in Verhandlungen mit der Kommission und dem Rat über die Fortführung des Programms. Leider stellt  sich der Rat derzeit bei der Frage der finanziellen Ausstattung quer. Zwar ist der aktuelle Vorschlag von rund 21 Milliarden Euro höher als das bisherige Budget — doch es ist fast die Hälfte dessen, was das Parlament fordert und lange nicht genug, um die ambitionierten Ziele zu erreichen, die für die kommende Förderperiode von Erasmus+ gesteckt waren. Die Zukunft einer Reihe von geplanten Großprojekten wäre mit dieser Ausstattung ungewiss:

Vor allem wäre ein Budget in Höhe von 21 Milliarden Euro nicht ausreichend, um das Programm grüner und inklusiver zu gestalten. Ich setze mich dafür ein, eine ordentliche finanzielle Ausstattung für Erasmus+ zu erzielen, um

  • noch mehr jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, Europa zu entdecken
  • das Programm inklusiver zu gestalten und die Stipendienhöhe für Menschen aus Familien mit geringem Einkommen zu erhöhen
  • Teilnehmer*innen des Programmes zu ermöglichen, ihren CO2-Fußabdruck zu senken, beispielsweise durch die Bezuschussung klimafreundlicher Mobilitätsangebote