Round Table zu Musik Streaming

Streaming-Dienste haben völlig auf den Kopf gestellt, wie wir Musik hören – und bezahlen. Für Künstler*innen haben sich die Arbeits- und Einkommensstrukturen in den letzten Jahren dadurch rasant geändert. Dabei ist längst nicht gesagt, dass viele Klicks auch zu einem ordentlichen Einkommen führen. Einigen wenigen Superstars stehen 99 Prozent gegenüber, die auf Streamingplattformen vergleichsweise nicht mal nach deutschem Mindestlohn bezahlt werden.

Gemeinsam mit Alexis Georgoulis (MdEP, GUE/NGL) werde ich nächste Woche den ECSA Creators’s Roundtable on Music Streaming hosten. Mit einer Reihe von spannenden Gästen aus werden wir darüber diskutieren, wie Musikstreaming heute funktioniert, Umsätze in der digitalen Wertschöpfungskette verteilt werden –  und Alternativen aussehen könnten.

ECSA Creators’s Roundtable on Music Streaming

Online, am Dienstag, 1. Dezember 2020, 13:00 bis 14.45 Uhr

ProgrammAnmeldungECSA

 

Verhandlungen laufen: Weg mit dieser Telefonkosten-Falle

Wer im Ausland ist, macht sich kaum noch Gedanken über seine Telefonkosten. Das verdanken wir “Roam like at home”, einer EU-Verordnung vom Juni 2017. Sie sorgt dafür, dass Menschen ihr Smartphone innerhalb der EU so nutzen können, als ob sie zuhause wären. “Das war ein großartiger Fortschritt für ein geeintes Europa”, sagt der Grünen-Europaabgeordnete Niklas…

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Analyse: Music Streaming

Welche Auswirkungen haben Musik-Streaming-Dienste auf das Musikgeschäft und insbesondere auf Songwriter und Künstler? Ich habe den Forschungsdienst des Europäischen Parlaments (EPRS) gebeten, eine Übersicht zu diesem Thema zu erstellen. Es geht u.a. um die Veränderung des Musikkonsums im Lauf der Zeit, Einnahmenverteilungsketten, verschiedene Vergütungsmodelle (z.B. UCPS, das “User-Centric Payment System”) und die Gesamtauswirkungen auf das Einkommen…

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