Einführung

Regionalpolitik ist vor allem Kohäsionspolitik. Es geht darum, wie es im Vertrag von Lissabon heißt, den „wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt“ Europas fördert. Das soll gelingen, in dem wirtschaftliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen Europas ausgeglichen werden, und so eine vergleichbare Lebensqualität hergestellt wird. Dafür steht rund ein Drittel des gesamten EU-Haushalts zur Verfügung.

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Eine Politik für den Zusammenhalt Europas

Europa wächst nicht einfach von selbst zusammen. Wenn wir ein geeintes Europa wollen, dann müssen wir aktiv etwas dafür tun. Wir müssen das heutige Europa gerechter gestalten und soziale Ungleichheiten angehen — zwischen Nord und Süd, Ost und West, Stadt und Land.

In einem geeinten Europa sind Zukunftschancen unabhängig von Herkunft und Wohnort. Die Löhne sind überall vergleichbar hoch und die Menschen über Landesgrenzen hinaus solidarisch.

Ich will ein Europa schaffen, in dem Menschen überall die gleichen Chancen haben, ein gutes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Egal ob in Berlin oder Bukarest, der Lombardei oder Ludwigslust-Parchim. Ich will auch dafür sorgen, dass alle Europäer*innen von der ökologischen Transformation profitieren. Wenn wir die Wirtschaftswende in ganz Europa vor Ort umsetzen, werden wir nicht nur das Klima, sondern auch den europäischen Wohlstand retten.

Für all das setze ich mich im REGI ein — dem Ausschuss für Regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments. Der REGI ist einer der zentralen Orte, an denen die sogenannte Kohäsionspolitik der Europäischen Union gestaltet wird — die Politik um den „wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt“ von Europa zu stärken.

Für die Kohäsionspolitik steht rund ein Drittel des gesamten EU-Budgets zur Verfügung. Ich setze mich dafür ein, Europa mit diesem Geld gerechter, sozialer und klimafreundlicher zu machen — und so näher zusammenzubringen!